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VDP.Gutswein 2020 Lanius-Knab Riesling feinherb

€8,60 * Inkl. MwSt.
Grundpreis: €11,47 / Liter

 

Der feinherbe 2020er Lanius-Knab Riesling feinherb präsentiert sich strahlend klar. Der feine Duft von Pfirsich und Zitrone macht ihn herrlich erfrischend. Die typische Rieslingsäure gibt ihm eine angenehme und lebendige Frische.

Dieser Wein stammt aus der Lage Engehöller Goldemund. Der Engehöller Goldemund liegt in einem Seitental des Rheines und ist dadurch rund 1,5 km vom Rhein entfernt. Wie alle Seitentäler am Mittelrhein, die für den Weinbau verwendet werden, sind auch hier die Lagen nach Süden bis Südosten ausgerichtet. Das beschert den Reben viele Sonnenstunden. Die Trauben wachsen allesamt im Steilhang, sodass viel Handarbeit in den hier gewachsenen Weinen steckt. Neben dem Schiefer, welcher für den Mittelrhein so typisch ist, weist das Bodenprofil hier auch dünne Schichten von eingelagertem Quarzit sowie einen recht hohen Lehmanteil auf.  Die Lage ist prädestiniert für Riesling. Die Besonderheiten des Bodens führen dazu, dass nicht die Mineralität des Schiefers, sondern vielmehr die Frucht die Oberhand im Ausdruck des Weines gewinnt. Die Lage beschert dem Riesling eine besondere Klarheit, viel Frische und die typischen Aromen heimischer Früchte und vor allem Zitrus-Nuancen.

Der feinherbe Gutsriesling ist ein sehr guter Einstieg in die herkunftsgeprägte Qualitätshierarchie des VDP. Ein Glas voll Sommer für jeden Tag.

Bei diesem Wein handelt es sich um einen guten Essensbegleiter.

 

Inhalt: 0,75 l
Alkoholgehalt: 11,5% vol.
Sulfite: Ja

 

Unsere Rezept Empfehlung

Himmel und Erd

„Hiemel un Ääd“ wie man im rheinischen sagt, ist ein traditionelles Gericht, das seit dem 18. Jahrhundert bekannt ist. Seinen Namen erhielt es von der früher verbreiteten und auch heute noch in verschiedenen Regionen gängigen Bezeichnung Erdapfel für Kartoffel, so dass „Himmel“ für die Äpfel an den Bäumen und „Erde“ für die Kartoffeln in der Erde als Hauptbestandteile des Gerichts steht. Was es zu Kartoffel und Apfel gibt, unterscheidet sich je nach Region, hier bei uns serviert man dazu gebratene Blutwurst. Die ist natürlich ein dominanter Geschmacksträger, deshalb unbedingt gute Blutwurst vom Metzger Ihres Vertrauens verwenden.

Die Blutwurst häuten und in etwa fingerdicke Scheiben schneiden. Die Schnittstellen in Mehl wälzen, dadurch erhält man beim Braten eine tolle knusprige Kruste und die Wurst fällt nicht auseinander.

Die Kartoffel bereiten wir als Püree zu. Dafür Kartoffeln schälen, schneiden und in Salzwasser weichkochen. Die Milch mit der Butter erwärmen. Die gekochten Kartoffeln pressen oder stampfen und mit der Milch verrühren. Nach Gusto nachsalzen und mit geriebenem Muskat verfeinern.

Was die Apfelkomponente betrifft, gibt es zwei Möglichkeiten. Man kombiniert Apfelmus oder gebratene Apfelstücke. Ich bevorzuge die Apfelstücke und bereite sie bissfest zu, damit das Gericht insgesamt nicht zu breiig wird. Dafür nehme ich gerne Äpfel, die auch natürliche Säure haben wie Elstar oder Boskopp, das bringt einen Hauch Frische an den Gaumen. Die Äpfel schälen, vierteln und entkernen, dann Scheiben davon schneiden. Wenn Sie einen Entkerner haben, kann man auch runde Scheiben vom ganzen Apfel schneiden, das sieht angerichtet mit den runden Blutwurstscheiben sehr hübsch aus. Die Apfelscheiben in Butter von beiden Seiten anbraten, den braunen Zucker dazu geben und leicht karamellisieren lassen.

Beim Anrichten Zuckerrübensirup über Blutwurst und Apfel träufeln. Die würzige Süße passt perfekt.

Dazu trinken wir den Lanius-Knab Riesling feinherb. Der Riesling betont den süß-sauren Charakter der Apfelscheiben, die feine Restsüße spielt mit der herzhaften Blutwurst und bringt genau den richtigen Frischekick.

 

Zutaten für 4 Personen:
500 g Blutwurst
3 – 4 Äpfel
½ TL brauner Zucker
1 kg Kartoffeln
120 g Butter
125 ml Milch
Salz
Muskat
Zuckerrübensirup

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